Firmenwagen wechseln? Denken Sie darüber nach!

2 September, 2022

Beim Thema Firmenwagen gibt es einiges zu bedenken. Welche Art von Fahrzeugen sollten wir haben, wie sieht unsere Fahrzeugrichtlinie aus und wie entsorgen wir die Fahrzeuge am besten, wenn der Tag kommt?

Welches Auto sollte das Unternehmen kaufen?

Welches Fahrzeug das Unternehmen kaufen (oder leasen) sollte, hängt vom Verwendungszweck und den spezifischen Anforderungen ab, beispielsweise einem großen Laderaum. Nach Abschluss der Bedarfsanalyse empfiehlt es sich, die wichtigsten Kostenfaktoren zu überprüfen.

Abschreibung – der größte Kostenfaktor

Bei einem Neuwagen der Golf-Klasse mit einer jährlichen Fahrleistung von 2.000 Meilen beträgt der Wertverlust 40 Prozent des Gesamtpreises. Bei Gebrauchtwagen hat der erste und größte Wertverlust oft bereits stattgefunden. Um den Restwert beim späteren Verkauf möglichst hoch zu halten, ist daher eine gute Fahrzeugpflege wichtig. Lassen Sie Ihr Auto gemäß den Herstellervorgaben warten, Steinschläge ausbessern und waschen Sie es regelmäßig.

Außerdem können Sie Geld verdienen, indem Sie sich über aktuelle Trends informieren. Bei Kvdbil beobachten wir beispielsweise, dass Autokäufer immer häufiger bereit sind, für neue Technologien zu bezahlen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, Firmenwagen mit dieser Ausstattung zu erwerben, ist das eine gute Idee – sie erzielen auf dem Gebrauchtmarkt gute Gewinne.

Worin besteht der Unterschied zwischen einem Firmenwagen und einem Dienstwagen?

Der Unterschied zwischen diesen beiden Konzepten ist etwas subtil und kann je nach Unternehmen und dessen Firmenrichtlinien variieren. Im Folgenden geben wir einen allgemeinen Überblick.

Unabhängig davon, ob Sie einen Firmenwagen oder einen Dienstwagen zur Verfügung haben, können Sie die Kosten steuerlich absetzen. Der Unterschied liegt darin, ob Sie als Privatperson oder als Unternehmen die Kosten geltend machen müssen. Die Entscheidung kann sich als schwierig erweisen, wenn Sie als Firmeninhaber den Firmenwagen sowohl beruflich als auch privat nutzen.

Firmenwagen fahren

Ein Firmenwagen gehört dem Unternehmen und muss geschäftlich genutzt werden. Das Unternehmen trägt alle mit dem Fahrzeug verbundenen Kosten, kann jedoch steuerliche Abzüge geltend machen, um die Kosten für das Unternehmen zu senken. Ein Firmenwagen darf zwar auch privat genutzt werden, jedoch in der Regel maximal zehnmal pro Jahr. Dies kann mitunter schwierig zu erfassen sein, und bei privater Nutzung werden Sie als Privatperson als geldwerter Vorteil versteuert. Ein wichtiger Unterschied zwischen einem Firmenwagen und einem privat genutzten Fahrzeug besteht darin, dass das Unternehmen bei einem Firmenwagen, der dem Unternehmen gehört, die Abschreibung steuerlich geltend machen kann.

Fahren Sie ein Dienstfahrzeug

Als Privatperson können Sie einen Firmenwagen uneingeschränkt privat nutzen. Nutzen Sie den Wagen dienstlich und setzen Sie keine Kosten ab, erhalten Sie vom Unternehmen eine Kilometerpauschale. Der Firmenwagen gilt als geldwerter Vorteil und ist steuerpflichtig, was dazu führen kann, dass Sie als Privatperson mehr Steuern zahlen.

Wie gestaltet man die Firmenwagenrichtlinie?

Der Kaufpreis eines Autos allein gibt nicht alle Kosten wieder. Betrachten Sie stattdessen die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO), die alle Kosten des Fahrzeugs umfassen. Die TCO bieten Ihnen somit ein realistischeres Bild der tatsächlichen Kosten für den Fahrzeugbesitz. Unsere Kollegen von bilpriser.se verfügen über umfangreiche Daten zu den Gesamtbetriebskosten verschiedener Modelle.

Etwas, das zwar offensichtlich erscheint, aber manchmal übersehen wird, ist die Festlegung von Beschränkungen für die zu erwerbenden Automodelle. Dies dient unter anderem dazu, den Kauf von Modellen zu verhindern, die sich intern nur schwer versetzen lassen. Beispielsweise könnte eine entsprechende Richtlinie bedeuten, dass nur Limousinen und Kombis, nicht aber Cabrios angeschafft werden.

Bei der Wahl der Fahrzeugausstattung sollte man bedenken, dass viele Zusatzausstattungen die Gesamtbetriebskosten (TCO) erheblich beeinflussen können. Viele Hersteller legen jedoch in ihren Richtlinien Anforderungen an bestimmte Sicherheitsausstattungen fest. Beispiele hierfür sind City-Sicherheit, Notbremsassistent, Bluetooth und Rückfahrwarner.

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