6 Oktober, 2025
Wann haben Sie zuletzt den Ölstand im Motor geprüft? Dies sollte regelmäßig erfolgen. Besonders wichtig ist es bei älteren Fahrzeugen, die möglicherweise nicht regelmäßig gewartet werden.
Das Motoröl ist für den Motor so lebenswichtig wie das Blut für Ihren Körper. Seine Hauptaufgabe ist es, die wichtigen Motorteile zu schmieren und so deren Verschleiß zu verhindern. Daher ist es wichtig, den Ölstand regelmäßig zu kontrollieren, auch wenn Sie das Öl nicht selbst wechseln.
Das Öl hat jedoch mehr Funktionen als nur die Schmierung des Motors. Es trägt zur Kühlung des Motors bei, löst Schmutz und hält den Motor sauber und dichtet außerdem Dichtungen und Kolbenringe ab.
Wenn Sie den Ölstand prüfen müssen, ziehen Sie den Ölmessstab heraus, wischen Sie ihn ab und stecken Sie ihn wieder hinein. Dann ziehen Sie ihn erneut heraus. Nun können Sie den Ölstand anhand der Markierungen ablesen, aber achten Sie auch auf die Ölfarbe – der Ölmessstab kann Ihnen unter anderem Folgendes verraten:
Zu niedriges Niveau: Füllen Sie Öl nach, etwa einen halben Liter auf einmal. Lassen Sie das Auto nach dem Nachfüllen und vor dem Starten 15 Minuten stehen, damit das gesamte Öl zurück in die Ölwanne fließen kann.
Zu hohes Niveau: Es könnte an austretendem Benzin liegen, das an verschlissenen Kolbenringen vorbeiläuft. Bei einem neueren Fahrzeug ist es jedoch wahrscheinlicher, dass zu viel Öl eingefüllt wurde, da solch starker Verschleiß eher unwahrscheinlich ist.
Das Öl ist goldgelb: Das bedeutet, dass das Öl frisch und erst kürzlich gewechselt wurde.
Das Öl ist hellbraun: Ein Warnsignal. Dies bedeutet, dass sich Öl mit Wasser vermischt hat. Dies könnte durch eindringendes Kühlmittel verursacht worden sein. Wenden Sie sich an die Werkstatt.
Das Öl ist schwarz: Kein Grund zur Sorge. Es handelt sich um Ruß und anderen Schmutz, der sich im Öl gelöst hat und darin schwimmt.
Brauner Schaum am Ölmessstab und im Deckel: Im Öl hat sich Kondenswasser gebildet. Dies geschieht üblicherweise bei kurzen Fahrten, wenn das Öl nicht genügend Zeit hat, sich ausreichend zu erhitzen, damit das Wasser verdampfen kann. Beim nächsten längeren Motorlauf normalisiert sich der Ölzustand wieder.
Die einfachste Antwort auf die Frage, wie oft Sie neues Motoröl kaufen sollten, lautet: Befolgen Sie die Empfehlungen des Fahrzeugherstellers. Im Allgemeinen wird empfohlen, das Öl mindestens alle zwei Jahre zu wechseln – idealerweise jedoch jährlich.
Wenn Sie außerdem häufig Kaltstarts durchführen, viele kurze Strecken fahren oder oft einen Wohnwagen ziehen, ist es möglicherweise ratsam, das Öl in noch häufigeren Abständen zu wechseln.
1. Überprüfen Sie regelmäßig den Ölstand. Zum Beispiel im Zusammenhang mit der Autowäsche.
Bei Bedarf nachfüllen.
2. Wechseln Sie das Öl gemäß den im Fahrzeughandbuch angegebenen Intervallen.
3. Überlasten Sie den Motor nicht und geben Sie keine hohen Drehzahlen, bevor er warm ist.
4. Schau dir den Preis an. Gutes Öl kostet viel.
5. Wechseln Sie den Ölfilter immer gleichzeitig mit dem Ölwechsel.
6. Sammeln Sie das Öl und geben Sie es bei einem Recyclingzentrum ab.
7. Sie können das Öl zwischen den Wartungsintervallen gerne ein weiteres Mal wechseln, wenn das Fahrzeug häufig starken Belastungen ausgesetzt ist.
8. Ignorieren Sie die verschiedenen im Handel erhältlichen Zusatzstoffe. Gutes Öl enthält alles Notwendige.
Es gibt schwierigere Dinge im Leben, als selbst einen Ölwechsel durchzuführen. Trotzdem bringen die meisten Autofahrer ihr Fahrzeug dafür in eine Werkstatt. Ölwechsel werden oft im Rahmen einer Inspektion durchgeführt. Außerdem erhält man so einen Stempel im Serviceheft, den man bei einem Selbstwechsel nicht bekommt.
Die Kosten für einen Ölwechsel können stark variieren, daher ist eine sorgfältige Auswahl wichtig. Manche Werkstätten bieten einen Ölwechsel für 1.000 SEK an, während Markenwerkstätten bis zu 4.000 SEK verlangen können. Der Preis hängt unter anderem von der Menge und der Art des verwendeten Öls ab.
Beim Kauf von Motoröl ist es wichtig, ein Qualitätsöl mit der richtigen Viskosität zu wählen. Es geht nicht darum, einfach das erstbeste – oder billigste – Öl im Regal zu nehmen.
ACEA ist eine Kooperationsorganisation für europäische Automobilhersteller. Unter anderem entwickelt sie Motorölklassifizierungen speziell für europäische Motoren und Einsatzbedingungen.
Um die Anforderungen einer Qualitätsklasse zu erfüllen, muss das Öl sowohl Labortests als auch Motortests bestehen. Solange das Motoröl diese Anforderungen erfüllt, spielt die Marke keine Rolle!
Die Eigenschaften von Motorenöl haben sich im Laufe der Jahre stark verändert. Ein Großteil der Entwicklung zielte darauf ab, die Reibung zu verringern und dadurch den Kraftstoffverbrauch zu senken. Infolgedessen sind die Viskositätsklassen immer niedriger geworden.
Niedrigviskoses Öl lässt sich im Auto leichter pumpen, da es flüssiger ist als dickflüssigere Öle. Ist das Öl jedoch zu dünnflüssig, können sich die Schmiereigenschaften verschlechtern, wodurch Bauteile wie Steuerketten vorzeitig verschleißen können.
Welches Öl sollten Sie also wählen? Am einfachsten ist es, in der Bedienungsanleitung nachzusehen und eines der vom Fahrzeughersteller empfohlenen Öle auszuwählen.
Wenn Sie Ihr Auto zur Inspektion bringen, wird üblicherweise das Öl gewechselt und gleichzeitig der Ölfilter ausgetauscht. Der Filter trägt dazu bei, das Öl sauber zu halten, und da sich im Filter viel Schmutz ansammelt, sollte auch dieser einmal jährlich gewechselt werden. Daher ist es oft selbstverständlich, Öl und Filter gleichzeitig zu wechseln. Der Filter selbst ist in diesem Zusammenhang auch recht günstig.
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