5 Mai, 2022
Als frischgebackene Eltern gibt es viel zu bedenken. Eines der ersten und wichtigsten Dinge ist die Sicherheit des Neugeborenen im Auto. Dasselbe gilt natürlich auch, wenn das Kind wächst. Ein passender Kindersitz, der sowohl zum Auto als auch zum Kind passt, ist wichtig, damit die Sicherheit gewährleistet ist und das Kind bequem sitzt.
Es ist gar nicht so einfach, den richtigen Kindersitz zu finden. Es gibt viele verschiedene Marken und Modelle, und je nach Alter des Kindes benötigt es unterschiedliche Kindersitze. Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten von Kindersitzen:
Babyschutz: Von 0 bis etwa 9 Monaten.
Rückwärtsgerichteter Kindersitz: Von 9 Monaten bis etwa 4-5 Jahren. (Etwa 25 kg oder 125 cm.)
Sitzerhöhungen/Gurtkissen: Bis zu 12 Jahre.
Der Babysitz ist ein rückwärtsgerichteter Kindersitz für die Kleinsten und eignet sich bis zum Alter von etwa neun Monaten. Er wird mit dem Autogurt befestigt, das Kind selbst mit einem Fünfpunktgurt im Babysitz. Ein Babysitz darf nicht an etwas angelehnt werden, z. B. ans Armaturenbrett.
Der rückwärtsgerichtete Kindersitz ist für Kinder bis etwa 4-5 Jahre geeignet. Solange das Kind noch nicht aus dem Sitz herausgewachsen ist, kann er weiterhin sinnvoll genutzt werden. Je länger das Kind rückwärtsgerichtet sitzt, desto besser – der Kopf eines kleinen Kindes ist im Verhältnis zu seiner Größe sehr schwer, und die Nackenmuskulatur ist noch nicht ausreichend entwickelt, um selbst starke Bremsmanöver abzufangen.
Auch ein rückwärtsgerichteter Kindersitz kann mit dem fahrzeugeigenen Sicherheitsgurt befestigt werden. Viele Autos sind heutzutage zudem mit Isofix-Befestigungen ausgestattet, was die Installation vereinfacht und Fehlmontagen verhindert.
Sobald das Kind alt genug ist, kann es in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz sitzen. Manche Kindersitze lassen sich sowohl rückwärts- als auch vorwärtsgerichtet verwenden, sind aber oft etwas unhandlich und für keine der beiden Richtungen optimal.
Neben vorwärtsgerichteten Kindersitzen kann das Kind auch auf Gurtkissen oder Sitzerhöhungen vorwärtsgerichtet mitfahren. Darauf kann das Kind von etwa 5 bis 12 Jahren sitzen; erst ab diesem Alter sollte es vorwärtsgerichtet transportiert werden.
Sitzkissen sind sowohl mit als auch ohne Rückenlehne erhältlich. Einige Modelle fixieren Kind und Sitz mithilfe des Sicherheitsgurts, während andere Sitzkissen über Isofix-Befestigungen verfügen und der Sicherheitsgurt hier nur der Sicherheit des Kindes dient.
Unabhängig davon, welchen Stuhltyp Sie kaufen möchten, gibt es einige Dinge zu beachten. Hier listen wir einige der wichtigsten Punkte auf.
Natürlich gibt es beim Kauf eines Kindersitzes mehr als fünf Dinge zu beachten. Hier konzentrieren wir uns jedoch auf die Aspekte, die Sie im Hinblick auf das Auto selbst berücksichtigen sollten. Darüber hinaus sollten Sie wissen, dass der Kindersitz nach ECE R44 oder UN R 129 zugelassen sein sollte. Idealerweise sollte er auch einen Plus-Test bestanden haben.
1. Passt der Kindersitz in mein Auto?
2. Lassen Sie Ihr Kind Ihr Auto Probe fahren.
3. Soll das Kind vorne oder hinten sitzen?
4. Kindersitz mit Isofix.
5. Gebraucht kaufen?
Es ist keine gute Idee, einfach einen Kindersitz zu kaufen und nach Hause zu tragen, ohne zu wissen, ob er tatsächlich ins Auto passt. Nicht alle Kindersitze sind mit allen Autos kompatibel.
Deshalb sollten Sie den Kindersitz immer in dem Auto testen, in dem er später eingebaut werden soll. Fragen Sie ruhig die Mitarbeiter im Geschäft um Hilfe – sie wissen, wie man den Kindersitz richtig einbaut. Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Kindersitze falsch eingebaut und dadurch fast gefährlich sind.
Wir von Kvdbil haben einen Kindersitz in drei verschiedenen Automodellen getestet : Schrägheck, Kombi und SUV. Im Test zeigte sich, dass die Kombination aus Schrägheck und Kombi den besten Platz für den Kindersitz bietet, während im SUV etwas weniger Platz zur Verfügung steht. Obwohl im Schrägheck am wenigsten Platz ist, funktionierte es einwandfrei, und es war ausreichend Beinfreiheit auf dem Beifahrersitz vorhanden, selbst mit einem auf dem Rücksitz montierten Kindersitz.
Sie sollten den Kindersitz immer in Ihrem eigenen Auto ausprobieren. Der Platz variiert je nach Marke und Modell, und es lässt sich nicht im Voraus sagen, ob ein bestimmter Sitz passt. Außerdem kann ein Auto tatsächlich zu groß sein – insbesondere bei Kleinbussen ist der Abstand zur Rückenlehne des Beifahrersitzes zu groß, um den Kindersitz daran anzulehnen. Daher eignen sich dort nur Sitze, die für die Montage ohne Stütze zugelassen sind oder über Stützfüße verfügen.
Der Kindersitz muss nicht nur ins Auto passen. Ihr Kind soll schließlich bequem sitzen und vielleicht zu wenig Beinfreiheit haben. In einem rückwärtsgerichteten Kindersitz kann Ihr Kind bis zum Alter von 4-5 Jahren mitfahren, daher ist ausreichend Platz auch dann wichtig.
Ob der Kindersitz vorne oder hinten im Auto montiert wird, hat keinen Einfluss auf die Sicherheit. Oft sitzt das Kind vorne bequemer, und wenn man alleine im Auto ist, lässt sich der Schnuller leichter wiedergeben, wenn das Kind ihn ausspuckt – außerdem hat man das Kind besser im Blick.
Es ist außerdem äußerst wichtig, dass das Kind so lange wie möglich rückwärtsgerichtet sitzt, vorzugsweise bis zum Alter von 5 Jahren. Der Kopf eines Kindes ist im Verhältnis zu seinem Körpergewicht sehr schwer und kann bei einem Unfall oder auch bei einer starken Bremsung sehr großen Belastungen nicht standhalten.
ACHTUNG! Befindet sich ein Kind auf dem Beifahrersitz, muss der Airbag deaktiviert werden. Im Falle eines Unfalls stellt der Airbag eine lebensbedrohliche Gefahr dar.
Ist Ihr Auto mit Isofix-Befestigungen ausgestattet, lässt sich der Kindersitz leichter und sicherer installieren. Auch ohne Kind sitzt der Sitz fest. Voraussetzung ist natürlich, dass der Kindersitz selbst für Isofix vorbereitet ist.
Der einzige Nachteil von Isofix ist, dass es nur für Kinder bis 18 kg zugelassen ist. Es gibt Kindersitze mit einer anderen Befestigungsmethode, in denen Kinder bis 25 kg sitzen können.
Der Kauf eines gebrauchten Kindersitzes kann durchaus sinnvoll sein. Wir empfehlen jedoch, nur von einer Ihnen bekannten Person zu kaufen und die Vorgeschichte des Sitzes zu kennen. War der Sitz in einen Unfall verwickelt, muss er entsorgt werden.
Außerdem sollte der Stuhl nicht älter als vier bis fünf Jahre sein. Das Plastik des Stuhls altert mit der Zeit und wird porös. Die Lebensdauer beträgt etwa zehn Jahre. Daher sollte der Stuhl nicht älter als fünf Jahre sein, damit Ihr Kind ihn so lange wie möglich nutzen kann.
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